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03.11.2011

Marktbericht Italien

Im Oktober war die Produktion der italienischen Stahlwerke niedriger als im monatlichen Durchschnitt des letzten Quartals. Die Konsequenzen aus der Abfallende-Verordnung EU 333/11 waren geringer als erwartet, weil es rund 70 Prozent der Schrottaufanbieter im vergangenen Monat gelungen ist, das geforderte QM-System zu installieren und einige Werke, die über eine entsprechende Genehmigung verfügen weiterhin den Schrott als Abfall annehmen. Die einzige bemerkenswerte Konsequenz aus der Verordnung waren die höheren Ausgaben der Recycler für das QM und die zusätzlichen Radioaktivitätsanlagen, die sie installiert haben. Die Bestände der Werke bewegen sich nicht auf dem höchsten Niveau, da einige italienische Bahnstationen überlastet waren. Das resultierte aus einer hohen Anzahl Waggons, die hauptsächlich aus Deutschland geliefert wurden. Per Schiffen kamen geringere Mengen als im September an, es handelte sich um rund 44.000 Tonnen Schrott, rund 82.000 Tonnen Roheisen und rund 20.000 Tonnen HBI. Die Schrottpreise sanken im Oktober um € 10 – 20 pro Tonne im schwachen Inlandsmarkt und auch für die Monatsverträge mit deutschen und französischen Lieferanten, wobei der Druck auf die Neuschrottqualitäten höher war als auf die der Altschrotte.

Quelle: www.alocci.com 03.11.2011